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24.09.2018

Interview mit der "Bild" "Eher Udo Lindenberg"

"Bild": Fußball oder Tennis?

Peter Tschentscher: Fußball.

"Bild": Helene Fischer oder AC/ DC?

Peter Tschentscher: Weder noch. Eher Udo Lindenberg. Seit ich sein MTV-Unplugged-Konzert besucht habe, am liebsten ,Der Astronaut muss weiter'.

"Bild": Schnitzel oder Salat?

Peter Tschentscher: Salat.

"Bild": Waren Sie schon mal hier?

Peter Tschentscher: Ja, das ist aber bereits einige Jahre her.

"Bild": Wann sind Sie zuletzt privat ausgegangen?

Peter Tschentscher: Vor ungefähr zwei Monaten war ich mit meiner Frau und unserem Sohn beim Griechen.

"Bild": Werden Sie erkannt oder angesprochen?

Peter Tschentscher: Eigentlich immer, wenn ich in der Stadt unterwegs bin. Gerade bei uns in Barmbek – bei der Reinigung, im Bioladen oder beim Bäcker – wurde ich anfangs häufig angesprochen. Jetzt haben sich die Leute dran gewöhnt, dass ich dort regelmäßig vorbeikomme.

"Bild": Wie sieht Ihr perfekter freier Tag aus?

Peter Tschentscher: Ohne Wecker aufwachen, in Ruhe Kaffee trinken und ohne Zeitdruck den Tag beginnen. Ich telefoniere dann privat, kümmere mich um die Post, gehe einkaufen und lese. Am liebsten historische Krimis. Und ich genieße, dass ich nicht ständig auf die Uhr gucken muss.

"Bild": Vermissen Sie Ihren alten Job als Arzt?

Peter Tschentscher: Selten. In beiden Jobs trägt man viel Verantwortung. In der Politik werden häufig schon Vorwürfe ausgeteilt, bevor überhaupt jemand ,Guten Tag' gesagt hat. Im Krankenhaus geht es freundlicher und höflicher zu.

"Bild": Warum Politik?

Peter Tschentscher: Politik ist wichtig, um die Demokratie und den Wohlstand zu erhalten und das Gemeinwesen voranzubringen.

"Bild": Was ist der Kern Ihrer Vision für die Stadt?

Peter Tschentscher: Dass wir das Wachstum unserer Stadt aktiv gestalten, um Hamburg lebenswerter für alle zu machen. Jeder soll am Wohlstand unserer Stadt teilhaben.

"Bild": Was nervt Sie mehr, das Stau- oder das Baustellenchaos?

Peter Tschentscher: Ich verstehe, dass viele Menschen von den Staus genervt sind. Aber die Baustellen müssen sein, um die Stadt in Ordnung zu bringen. Jahrelang wurden Straßen und Brücken nicht anständig saniert. Da müssen wir jetzt einiges nachholen. Außerdem: Einige schimpfen über die vielen Baustellen, andere fragen: Wann wird endlich meine Straße gemacht?

"Bild": Fahren Sie eigentlich noch selbst Auto?

Peter Tschentscher: Nur noch im Urlaub.

"Bild": Die Opposition moniert, Sie seien blass, kaum bekannt. Was sagen Sie dazu?

Peter Tschentscher: Wenn es von der Opposition sonst nichts zu kritisieren gibt, ist das ein gutes Zeichen. Am Ende ist entscheidend: Was sagen die Bürger? Dort erfahre ich für unsere Politik viel Zuspruch.

"Bild": Wo sehen Sie sich 2025?

Peter Tschentscher: Als Bürgermeister im Wahlkampf.

Das Interview führte Nadja Aswad.