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08.08.2018

Grußwort beim Sommerfestival Kampnagel

Sehr geehrte Frau Deuflhard,
sehr geehrter Herr Siebold,
sehr geehrte Abgeordnete,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

das Internationale Sommerfestival auf Kampnagel ist ein Höhepunkt des Hamburger Kulturjahres. Mitten in der Hauptreise- und Ferienzeit, wenn viele die Stadt Richtung Küste oder Berge verlassen, zieht es im Gegenzug zehntausende Kulturbegeisterte hier nach Kampnagel, um Tanz, Theater und Konzerte zu erleben.

Das Sommerfestival bietet ein Forum für lokale Künstlerinnen und Künstler und holt das Theater aus aller Welt nach Hamburg. Es verbindet die verschiedenen Künste untereinander, experimentiert mit Formen und Formaten und eröffnet neue Perspektiven auf die Themen unserer Zeit.

Das Sommerfestival widmet sich in diesem Jahr der „Grenzüberschreitung“. Dabei geht es nicht um eine überhitzte Debatte zu Flüchtlingen und Asylfragen, die den Boden der Tatsachen verlässt.

Anders als das Sommertheater in Berlin, versucht das Sommerfestival auf Kampnagel keine neuen Grenzen zu ziehen, sondern unseren Blick darüber hinaus zu richten und für das Unbekannte zu öffnen. Es zeigt Produktionen, die Grenzen zwischen den Kunstformen und zu anderen Ländern und Kulturen.

Darauf können wir uns schon heute bei der Eröffnung freuen: Zum ersten Mal seit ihrer Gründung im Jahr 2012 macht die „Malpaso Dance Company“ aus Havanna einen Stopp in Europa, hier bei uns auf Kampnagel.

In den drei Stücken, die wir gleich sehen, geht es auch um Grenzüberschreitungen, um emotionale Anspannung und um das Leben in der Sehnsuchts- und Hafenstadt – nicht Hamburg – sondern Havanna.

Meine Damen und Herren,

das Internationale Sommerfestival auf Kampnagel passt gut zur weltoffenen und liberalen Tradition unserer Hansestadt.

Die zahlreichen Neuproduktionen sind zu einem Markenzeichen des Festivals geworden. Auch die Konzerte und Musikdarbietungen, die zum Ausklang der Abende präsentiert werden, sind längst kein Geheimtipp mehr.

Im Namen des Senats und der Stadt danke ich allen, die sich auch in diesem Jahr wieder für ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm eingesetzt haben:

der Kampnagel-Intendantin Amelie Deuflhard,
dem Festivalintendanten András Siebold,
dem Hamburger Kunstverein und der Elbphilharmonie als den diesjährigen künstlerischen Partnern des Festivals,
der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und
den anderen Stiftungen, die das Festival unterstützen,
den Medienpartnern und
allen Menschen, deren Arbeit und Engagement für ein solches Festival gebraucht werden.


Ich wünsche Ihnen und uns allen viel Freude beim Sommerfestival 2018, viele anregende Gespräche und kulturelle Impulse.

Wir freuen uns auf einen schönen Eröffnungsabend mit den Tänzerinnen und Tänzern der Malpaso Dance Company.

Herzlichen Dank.

Es gilt das gesprochene Wort.