arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagramlogo-spe-kleinmailmenueMinusPlusprintsearchsoundtarget-blankTwitteryoutube
Inhaltsbereich

Coronavirus

Stellungnahme zum Coronavirus

Hamburg hat in den letzten Wochen bereits die richtigen Entscheidungen getroffen und Maßnahmen vorbereitet, die für die Bekämpfung der Coronavirus-Ausbreitung erforderlich sind. Aber auch die nächsten Wochen und Monate werden unsere Stadt vor große Herausforderungen stellen. Es kommt jetzt darauf an, dass wir so gut es geht zu Hause bleiben und den direkten Kontakt mit anderen vermeiden.

Wie die Epidemie in den nächsten Monaten weiter verläuft, kann derzeit niemand wissen. Wir müssen auf Sicht fahren und immer beurteilen, was in der jeweiligen Lage erforderlich ist.

Die meisten Hamburgerinnen und Hamburger verhalten sich verantwortungsvoll. Dafür möchte ich Euch und Ihnen sehr herzlich danken. Wir dürfen mit Gesundheit und Leben von Menschen nicht leichtfertig umgehen und müssen deshalb darauf bestehen, dass sich alle an die Regeln halten.

Regierungserklärung

"Herausforderung für Hamburg – Gemeinsam gegen das Coronavirus"

Meine Regierungserklärung zu den Herausforderungen durch das Coronavirus im Volltext zum Nachlesen

Maßnahmen des Hamburger Senats

Bild: Pressestelle des Senats

Das Coronavirus stellt Hamburg vor große Herausforderungen. Unabhängig von den konkreten Maßnahmen, bitte ich alle Hamburgerinnen und Hamburger um verantwortungsvolles Handeln in dieser Zeit: Tragen Sie mit einfachen Hygienemaßnahmen dazu bei, die Ausbreitung zu unterbinden. Unterstützen Sie Ihre Familien, Freunde und Nachbarn sowie unsere Beschäftigten in den öffentlichen Einrichtungen und Krankenhäusern. Denn gemeinsam können wir diese Herausforderungen am Besten bewältigen.

Um der Ausbreitung des Coronavirus konsequent zu begegnen, haben wir als Hamburger Senat folgende Maßnahmen getroffen. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Details zu den Maßnahmen und alle aktuellen Informationen finden sich hier: https://www.hamburg.de/coronavirus/

Öffentlicher Raum

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine und in Begleitung der Personen gestattet, die in derselben Wohnung leben oder in Begleitung einer weiteren außenstehenden Person. Individuelle Bewegung an der frischen Luft in ausreichendem Abstand zu anderen soll so weiterhin möglich sein.

Schule

Die Schulferien werden zunächst bis zum 29. März 2020 verlängert. In dieser Zeit wird für Eltern, die keine alternative Betreuung ihrer Kinder sicherstellen können, eine ganztägige Betreuung für Kinder bis 14 Jahre von 8 bis 16 Uhr sichergestellt. Auch in den Berufsschulen ruht der Unterrichtsbetrieb. Die Auszubildenden sollen in ihrer Schulzeit stattdessen, wenn möglich, in ihren Ausbildungsbetrieben arbeiten.

Unabhängig davon gilt natürlich weiterhin das Betretungsverbot für Rückkehrende aus Risikogebieten in Schulen und Kitas.

Kindergärten

Eltern von Kindern aus Kindertageseinrichtungen werden dringlich dazu aufgerufen, ihre Kinder bis zunächst 29. März 2020 grundsätzlich zu Hause zu betreuen. Eine Betreuung der Kinder für alle, die unbedingt darauf angewiesen sind, wird sichergestellt. Die Nutzung von Kinderspielplätzen ist untersagt.

Unabhängig davon gilt natürlich weiterhin das Betretungsverbot für Rückkehrende aus Risikogebieten in Schulen und Kitas.

Hochschulen

Die Hochschulen in Hamburg werden den Beginn des Vorlesungsbetriebs zunächst auf den 20. April 2020 verschieben. Mögliche negative Folgen für die Studierenden und ihre Prüfungen werden durch geeignete organisatorische Maßnahmen so gering wie möglich gehalten.

Einzelhandel und Gewerbe

Der Einzelhandel wird geschlossen bis auf die folgenden Bereiche: Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und Großhandel. Das Sonntagsverkaufsverbot ist für diese Bereiche bis auf weiteres aufgehoben.

Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Restaurants und Gaststätten werden geschlossen und dürfen nur noch liefern oder abholen lassen. Die bestehenden Auflagen gelten unverändert fort (1,5-Meter-Abstandsregel). Übernachtungsangebote sind nur zu notwendigen und nicht für touristische Zwecke zulässig. Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind untersagt.

Veranstaltungen

Alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen sind unabhängig von der Teilnehmerzahl untersagt. Ausgenommen sind Veranstaltungen der Bürgerschaft, des Senats, des Verfassungsgerichts, der Gerichte, der Fachbehörden, der Bezirksämter und anderer Hoheitsträger. Ebenso ausgenommen sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsvorsorge dienen.

Veranstaltungen im privaten oder familiären Bereich (wie etwa Hochzeiten, Trauerfeiern und vergleichbare Veranstaltungen) bis zu einer Zahl von 100 Teilnehmenden sind ausgenommen und dürfen stattfinden. Die Gesundheitsämter haben jedoch nach wie vor die Möglichkeit, auch hier zum Infektionsschutz Anordnungen und Auflagen zu erlassen. Der Hamburger Bevölkerung wird daher aus Gründen des Infektionsschutzes empfohlen, private Veranstaltungen zu verschieben oder abzusagen. Alle Veranstaltungen die nicht unbedingt erforderlich sind, sollen abgesagt werden.

Seniorinnen und Senioren

Pflegebedürftige ältere Menschen sind durch das Coronavirus besonders gefährdet. Um sie noch besser zu schützen, gilt in Hamburg ein generelles Besuchsverbot in der stationären Altenpflege. Auch Präventions- und Hygienevorschriften werden verschärft. Darüber hinaus hat die Stadt Hamburg ein neues Hilfe-Telefon speziell für ältere Menschen eingerichtet. An sieben Tagen die Woche können Seniorinnen und Senioren für Hilfe oder bei Fragen rund um das Coronavirus das neue Angebot nutzen.

Quelle: Senatskanzlei Hamburg
Alle weiteren Informationen finden Sie unter: https://www.hamburg.de/coronavirus/

Das ist erlaubt

Bild: Pressestelle des Senats

Folgende Tätigkeiten und Beschäftigungen werden durch die vom Senat getroffenen Maßnahmen nicht berührt und sind erlaubt.

Lebensmittel einkaufen

Supermärkte, Bäckereien und andere Lebensmittelläden sowie Lebensmittelstände auf Wochenmärkten haben geöffnet und werden regelmäßig mit frischer Ware versorgt. Es gibt keine Engpässe - auch Produkte, die besonders gefragt sind, werden nachgeliefert. Gesund und gut kochen - das geht.

Beim Einkaufen gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln.
Wer Hilfe beim Einkauf braucht, kann sich von einer Person außerhalb des eigenen Haushalts begleiten lassen.

Pizza bestellen

Wer keine Zeit oder Lust zum Kochen hat, kann Pizza, Döner oder andere Mahlzeiten bestellen - liefern und abholen sind gestattet. Auch einige Restaurants bieten zurzeit diesen Service an.

Mal schnell zum Kiosk gehen

Zeitungskioske bleiben geöffnet - aber nur zum Einkaufen. Das Beisammenstehen in kleinen Gruppen ist genauso verboten wie der Verzehr von Getränken oder Essen.

Im Garten grillen

Das geht für alle, die einen privaten Garten zur Verfügung haben. Aber auch für den Grillabend gilt: Nur mit Mitgliedern des eigenen Haushalts oder, wenn man alleine wohnt, mit maximal einer haushaltsfremden Person.

Es ist erlaubt, einem netten Nachbarn etwas frisch Gegrilltes abzugeben und vor die Haustür zu stellen.

In Parks und an anderen öffentlichen Orten sind Grillen und Picknicks verboten. Der Verzehr von Speisen in der Öffentlichkeit ist grundsätzlich nicht gestattet.

Feiern im kleinen Kreis zuhause

Ein Fest zu feiern ist lediglich innerhalb der Wohnung möglich. Gut essen, tanzen, spielen, Filme gucken - das kann daheim und mit den Mitgliedern des eigenen Haushalts stattfinden.

Generell gilt: Wer nicht zum Haushalt gehört, soll nur im Notfall in die Wohnung kommen. Das gilt auch für Angehörige. Ausgenommen sind Lebenspartner, die in verschiedenen Wohnungen leben: Sie dürfen einander besuchen.

Sport treiben und Spazierengehen

Es ist gesund und hebt die Stimmung, jeden Tag an die frische Luft zu gehen. Spazieren, Wandern, Joggen, Radfahren - in Hamburg ist alles erlaubt, was man alleine, mit den Mitgliedern des eigenen Haushalts oder zu zweit mit einer haushaltsfremden Person unternimmt. Man kann auch mit dem Auto zum Ausgangspunkt einer Wanderstrecke fahren. Auch Friedhofsbesuche oder Gassigehen mit dem Hund sind unter Wahrung der Abstandsregeln möglich.

Radfahren, Autofahren, Öffentlicher Nahverkehr, zu Fuß gehen

Es ist kein Problem, sich zu Fuß, mit dem Rad oder dem Auto in der Stadt fortzubewegen, sofern die Abstandsregeln beachtet werden. U- und S-Bahnen sowie Busse fahren regelmäßig. Auch Taxifahren ist weiterhin möglich. Der Sammeltaxi-Dienst Moia hat seinen Betrieb vorübergehend eingestellt.

Arbeiten

Sie können und sollten weiter arbeiten, sofern Sie dabei die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten und die Tätigkeit oder der Arbeitgeber keinen Einschränkungen unterliegt. Prüfen Sie Alternativen zur persönlichen Anwesenheit. Sprechen Sie mit dem Arbeit- oder Auftraggeber über Homeoffice oder ob Meetings, Beratungen und andere Gespräche auch telefonisch oder per Skype durchgeführt werden können.

Bring- und Abholfahrten für Kinder

Kindertagesstätten und Schulen bieten für Kinder bestimmter Personengruppen Notbetreuungen an. Auch die privat organisierte Betreuung in Kleingruppen ist nach Regeln möglich. Beim Bringen oder Abholen von Kindern und Jugendlichen sind Ansammlungen von Personen an öffentlichen Orten zulässig. Das Abstandsgebot von mindestens 1,50 Meter zu haushaltsfremden Personen ist dabei einzuhalten - generell ist bei allen Begleitungen der eigenen Kindern oder bei Bring- oder Abholfahrten das oberste Ziel, Kontakte zu haushaltsfremden Menschen zu reduzieren.

Arztbesuche

sind möglich. Allerdings sollte man vorher telefonisch abklären, ob ein persönlicher Termin sinnvoll ist.

Bei unklaren Symptomen wie Husten und Fieber bleiben Sie bitte zuhause und wenden sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder an den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116117. Gehen Sie wegen der Ansteckungsgefahr bitte weder in eine Arztpraxis noch in die Zentrale Notaufnahme eines Krankenhauses.

Besuche im Krankenhaus sowie in Pflege- und Behinderteneinrichtungen sind nur ausnahmsweise möglich (Geburtsstationen, Palliativpatienten) und sollten jeweils mit dem Personal abgesprochen werden.

Reparieren

Wer in seiner Wohnung etwas reparieren oder bauen oder seinen Balkon bepflanzen möchte, kann dies tun. Die Bau- und Gartenfachmärkte sind geöffnet, so dass man - unter Einhaltung des Abstands - Material und Pflanzen kaufen kann.

Handwerksbetriebe und Werkstätten dürfen öffnen und Aufträge annehmen. Verkaufsräume müssen aber geschlossen bleiben. Man kann also sein Auto oder Fahrrad reparieren lassen, aber kein neues kaufen.

Handwerker dürfen in die Wohnung kommen, wenn zum Beispiel die Heizung ausfällt oder ein Wasserschaden vorliegt.

Generell aber gilt: Wer nicht zum eigenen Hausstand gehören, sollte nur im Notfall in die Wohnung kommen.

Saubermachen

Reinigungen und Waschsalons dürfen öffnen.

Umziehen

Professionelle Umzugsunternehmen dürfen - unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln - Umzüge durchführen. Es ist auch möglich, dass Familienmitglieder und Freunde, die nicht zum Haushalt gehören, mit anpacken, da es beim Tragen von Kisten und Möbeln nicht zu längerfristigen Ansammlungen von Personen kommt. Allerdings sollten alle, so gut wie möglich, Abstand wahren.

Quelle: Pressestelle des Senats
Alle weiteren Informationen finden Sie unter: https://www.hamburg.de/coronavirus/https://www.hamburg.de/coronavirus/

Bild: Pressestelle des Senats

#GemeinsamgegenCorona

Die Beschäftigten, die jeden Tag für uns im Einsatz sind: in den Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen, bei der Polizei Hamburg und Feuerwehr Hamburg, in den Supermärkten und in der Logistik, bei den Energiewerken, der Müllabfuhr und und und - all jenen, die unsere Stadt am Laufen halten danke ich von ganzem Herzen für ihren großen Beitrag!

Wir stehen #GemeinsamgegenCorona.